Pferd kaufen heißt Pferd pflegen – Pflichten eines Pferdebesitzers

Pferdesport ist ein reizvolles Hobby. Für die Haltung eines Pferdes sind jedoch einige Voraussetzungen notwendig. Neben ausreichenden finanziellen Mitteln ist ein gewisser Respekt vor dem Tier und Erfahrung im Umgang mit Pferden von Nutzen.

1. Mein erstes Pferd: Tipps für Anfänger

Für Pferdehalter ist Gelassenheit und Souveränität notwendig. Nervosität überträgt sich sofort auf das Pferd. Das Blickfeld von Pferden ist durch den Sitz der Augen eingeschränkt. Deshalb dürfen Sie niemals von hinten an ein Pferschwarzes Pferdd herantreten. Beobachten Sie immer das Ohrenspiel des Tieres. Gewinnbringend ist das Führen mit dem Führstrick. Wenn sich das Pferd erschreckt und den Kopf hochreißt, dann gibt der Führstrick genügend Spielraum. Pferdehalter sollten auf festes Schuhwerk achten. Ein Vollblüter wie ein Araber wiegt zwischen 400 und 500 Kilogramm. Ein Kaltblüter wie ein Oldenburger kann bis zu 600 Kilogramm wiegen. Tritt das Pferd versehentlich seinem Halter auf den Fuß, dann ist das sehr schmerzhaft. Damit Pferd und Reiter richtig zusammenwachsen, empfiehlt sich ein gemeinsames Training.

Ein „Muss“ für alle Pferdebesitzer ist der Abschluss einer Pferdehaftpflichtversicherung. Auf www.vdd-pferdehaftpflichtversicherung.de sind rund um die Haftpflichtversicherung für Pferde wichtige Informationen verfügbar. Die Pferdehaftpflicht deckt Schäden ab, die durch den Umgang mit dem Tier entstehen können. Achten Sie auf eine ausreichende Deckungssumme der Versicherung.

  • Tod oder Verletzung von Menschen und Tieren
  • Schäden an Gegenständen und Vermögen
  • Schadensersatzansprüchen von Geschädigten
  • Kosten für die Schadensprüfung durch Sachverständige
  • Schäden in der Natur durch Ausritte

2. Kosten der Pferdehaltung

Neben dem Kaufpreis, der je nach Rasse, Abstammung, Alter des Tieres und Ausbildung variiert, fallen für die Haltung eines Pferdes monatliche Festkosten an.

  • Wenn Sie einen Stall mieten, dann differenzieren die Kosten sehr stark. Die Ausstattung des Stalls, eine angeschlossene Reithalle und eine Weide können den Preis in die Höhe treiben. Die Unterbringung kostet monatlich ab 100 Euro. Die Preisspanne ist nach oben offen.
  • Futter gliedert sich in Hauptfutter wie Heu und Hafer und Zusatzfutter. Zum Zusatzfutter zählen Gemüse und Obst, Vitaminpräparate und Kraftfutter. Die monatlichen Futterkosten liegen bei 50 Euro.
  • Reitneulinge benötigen zur richtigen Führung des Pferdes Reitunterricht durch einen Reitlehrer. Eine Reitstunde kostet ab 10 Euro.
  • Der Hufschmied begutachtet die Hufe des Pferdes im zweimonatigen Abstand. Das Pferd braucht nicht jedes Mal neue Hufeisen. Die Kosten für den Hufschmied liegen zwischen 60 und 100 Euro.

Je nach der Konstitution des Tieres wird der Tierarzt mehr oder weniger oft benötigt. Feste Tierarztkosten fallen für Impfungen an. Ein Pferd muss gegen Tetanus, Tollwut, Herpes und Pferdegrippe geimpft werden. Dafür werden rund 60 Euro fällig. Die Wurmkur kostet 15 Euro. Sie muss aller drei Monate durchgeführt werden.

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