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Katzen richtig Barfen

Barfen ist eine gesunde Ernährungsweise für Katzen, bei der sie ausschließlich rohes, frisches Fleisch und Geflügel, Innereien, Knochen und naturbelassene Katzenkräuter fressen.

Das BARFEN (Biologisch artgerechte Roh-Fütterung) für Katzen entspricht ihrer natürlichen, ursprünglichen Ernährungsweise als Fleischfresser und sorgt für eine optimale Gesundheit. BARF-Katzen sind weniger anfällig für Krankheiten, haben mehr Energie und Vitalität und leben in der Regel länger als Katzen, die mit Trockenfutter oder Dosenfutter gefüttert werden.

Katzen sind nicht immer die einfachsten Tiere, wenn es darum geht, sie artgerecht zu ernähren. Katzen sind natürliche Jäger und ernähren sich in der freien Wildbahn vorwiegend von frischem Fleisch und Knochen. Diese Ernährungsweise lässt sich jedoch nur schwer in einer Haushaltung umsetzen. Viele Tierhalter entscheiden sich deshalb für eine artgerechte Ernährung ihrer Katze durch das Barfen.

Allerdings ist das Barfen auch mit einigen Nachteilen verbunden. So ist die Zubereitung des Futters relativ aufwendig und zeitintensiv. Zudem muss das Futter sehr sorgfältig portioniert und abgewogen werden, um einer Mangelernährung vorzubeugen. Auch die Lagerung des Futters ist ein Problem, da es sich hierbei um rohes Fleisch handelt, welches schnell verderben kann.

Richtig Barfen

Katzen sind Fleischfresser und benötigen täglich eine ausreichende Menge an Proteinen, um gesund zu bleiben. Eine proteinreiche Ernährung ist für Katzen sehr wichtig, da sie ihr Fell gesund hält, ihre Muskeln stärkt und ihre Immunität stärkt.

Barfen bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber der herkömmlichen Ernährung mit Trockenfutter oder Dosenfutter. Zum einen ist die Ernährung für Katzen artgerechter und entspricht ihren natürlichen Ernährungsgewohnheiten. Zum anderen ist die Ernährung auch gesünder, da sie frisches, rohes Fleisch enthält und so weniger verarbeitete Zutaten wie Zucker, Salz und Konservierungsstoffe enthält.

Um gesund zu Barfen, sollten Katzenhalter einige wichtige Punkte beachten:

Zuallererst solltest Du sicherstellen, dass Deine Katze ausreichend trinkt. Katzen sollten täglich mindestens 250 ml Wasser trinken, um hydriert zu bleiben.

Zweitens solltest Du darauf achten, dass Deine Katze ausreichend Bewegung bekommt. Katzen sollten täglich mindestens 15 Minuten Bewegung bekommen, damit sie nicht übergewichtig werden.

Drittens solltest Du sicherstellen, dass Dein Liebling ausreichend Protein zu sich nimmt. Die empfohlene Proteinmenge für Katzen beträgt 30-40% der täglichen Nahrungsaufnahme.

Viertens solltest Du dafür Sorge tragen, dass Du eine gute Balance zwischen Fleisch und Knochen findest. Zu viel Knochen können zu Verstopfung führen, während zu wenig Fleisch zu Mangelernährung führen kann.

Fünftens solltest Du versuchen, so natürlich wie möglich zu Barfen. Dies bedeutet, dass Du Dich bemühen solltest, die Katze mit so wenig verarbeiteten Zutaten wie möglich zu ernähren. Dazu gehören frische, rohe Fleischsorten wie Hühnchen, Pute, Rind und Lamm.

Vorteile von Barfen

  1. Durch das Barfen wird die Gesundheit von Gebiss und Zahnfleisch gefördert. Da Katzen beim Barfen rohes Fleisch und Knochen verzehren, werden die Zähne und das Zahnfleisch automatisch gereinigt und massiert. Dadurch werden Zahnstein und Zahnbelag verhindert und die Zähne bleiben länger gesund.
  2. Barfen stärkt das Immunsystem. Die Katzen haben ein starkes Immunsystem, da sie regelmäßig mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien versorgt werden.
  3. Es ist gut für die Haut und das Fell. Barfen sorgt für ein gesundes Fell und eine gesunde Haut, da die Katze alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien für ein gesundes Fell und eine gesunde Haut erhält.
  4. BARF ist gut für die Verdauung. Barfen sorgt für eine gesunde Verdauung, da die Katze alle wichtigen Nährstoffe, Vitaminen und Mineralien für eine gesunde Verdauung erhält. Die Katze bekommt beim Barfen auch viel rohes Fleisch und Knochen, was für eine gesunde Verdauung sehr wichtig ist.
  5. Barfen ist gut für Katzen mit einer Futtermittelallergie oder Futtermittelunverträglichkeit. Beim Barfen ist man nicht darauf angewiesen immer die Verpackungen nach Allergenen anzuschauen und wohlmöglich spezielles Katzenfutter kaufen zu müssen, da die Inhaltsstoffe selbst bestimmt werden.
  6. BARF beugt Nierenerkrankungen vor.
  7. Katzenhalter, die Barfen, wissen immer was im Futter ihres Lieblings enthalten ist. So kann man auch für eine höhere Qualität und mehr Frische sorgen.
  8. BARF hat einen hohen Nährwert.
  9. Durch das Barfen enthält das Futter keine Chemie, Farb- und Konservierungsstoffe.

Nachteile von Barfen

Auch wenn das Barfen von Katzen viele Vorteile hat, so solltest Du Dir diesen Schritt gut überlegen. Barfen ist nämlich teurer als der Kauf von gewöhnlichem Nass- und Trockenfutter.

Darüber hinaus musst Du auch den nötigen Platz haben um das Fleisch, die Innereien und die Knochen fürs Barfen zu lagern. Vieles kann man zwar einfrieren, aber nicht alles.

Du musst Supplemente kaufen, welche dem Futter zugesetzt werden.

Das Barfen ist auch deutlich anspruchsvoller und zeitintensiver als wenn man der Katze Nass- oder Trockenfutter zu fressen gibt.

Bevor Du mit dem Barfen beginnst, solltest Du Dich ausführlich über das Thema informieren und mit Deinem Tierarzt sprechen. Dein Tierarzt kennt den Gesundheitszustand Deines Lieblings am besten und weiß, worauf man beim Barfen achten muss.

Barfen in Kürze

Barfen ist eine gute Möglichkeit Deine Katze artgerecht und gesund zu ernähren. Darüber hinaus bietet Barfen noch viele weitere Vorteile für die Gesundheit Deines Tieres. Jedoch musst Du Dich vorher ausführlich über das Thema informieren und auch die Nachteile bedenken, die das Barfen mit sich bringt. Es ist auch keine Schande, wenn Du Dich gegen das Barfen entscheidest! Barfen ist nicht für jeden etwas und eignet sich auch nicht für jede Katze.

FAQ zum Thema Barfen

Was ist Barfen?

Das BARFEN (Biologisch artgerechte Roh-Fütterung) für Katzen entspricht ihrer natürlichen, ursprünglichen Ernährungsweise als Fleischfresser und sorgt für eine optimale Gesundheit. BARF-Katzen sind weniger anfällig für Krankheiten, haben mehr Energie und Vitalität und leben in der Regel länger als Katzen, die mit Trockenfutter oder Dosenfutter gefüttert werden.

Hat Barfen auch Nachteile?

Die Zubereitung des Futters ist relativ aufwendig und zeitintensiv. Zudem muss das Futter sehr sorgfältig portioniert und abgewogen werden, um einer Mangelernährung vorzubeugen. Auch die Lagerung des Futters ist ein Problem, da es sich hierbei um rohes Fleisch handelt, welches schnell verderben kann. Darüber hinaus musst Du beachten, dass es auch mehr kostet als die Fütterung von handelsüblichen Nassfutter.

Quellen

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