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Wenn das Futter krank macht

Eine Futtermittelallergie ist eine Unverträglichkeit gegen einen oder mehrere Inhaltsstoffe von Katzenfutter. Die Symptome einer Futtermittelallergie ähneln denen anderer Allergien und können Juckreiz, Hautausschlag, Verdauungsprobleme und Asthma verursachen.

Die Symptome sind von Katze zu Katze unterschiedlich und können daher schwer zu erkennen sein. Wenn Du den Verdacht hast, dass Deine Katze eine Futtermittelallergie hat, solltest Du einen Tierarzt aufsuchen. Der Tierarzt wird eine Reihe von Tests durchführen, um die Allergie zu diagnostizieren.

Symptome einer Futtermittelallergie

Futtermittelallergien können bei Katzen zu einer Reihe von Symptomen führen, darunter:

  • Juckreiz
  • Haarausfall
  • Ekzeme
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Verminderter Appetit

Ursachen einer Futtermittelallergie

Futtermittelallergien werden häufig durch Proteine verursacht, die in der Nahrung vorkommen, z.B. Fleisch, Eier, Soja oder Milchprodukte. Die allergische Reaktion wird durch das Immunsystem ausgelöst, wenn es mit den Proteinen in Berührung kommt. Futtermittelallergien können auch durch Chemikalien, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder Lockstoffe in der Nahrung verursacht werden.

Diagnose einer Futtermittelallergie

Wenn Du vermutest, dass Deine Katze eine Futtermittelallergie hat, solltest Du einen Tierarzt aufsuchen. Der Tierarzt wird zunächst eine körperliche Untersuchung durchführen und eine Anamnese erstellen. Die Anamnese sollte Auskunft über die Symptome geben, die Deine Katze hat, wann sie auftreten und ob es andere Faktoren gibt, die die Symptome beeinflussen, z.B. Futtersorte, Kontakt mit Haustieren oder Umwelteinflüsse.

Der Tierarzt wird dann eine Reihe von Allergietests durchführen, um die Ursache der Symptome zu bestimmen. Dazu gehören ein Hauttest, ein Bluttest und ein Futtermittelversuch.

Bei einem Hauttest wird eine kleine Menge des Allergens auf die Haut Deiner Katze aufgetragen und nach etwa 15 Minuten untersucht, ob eine allergische Reaktion aufgetreten ist.

Bei einem Bluttest wird eine Blutprobe Deiner Katze auf Antikörper gegen die vermuteten Allergene getestet.

Ein Futtermittelversuch ist der einzige sichere Weg, um festzustellen, ob Deine Katze eine Futtermittelallergie hat. Bei diesem Test wird Deiner Katze ein neues Futtermittel mit einem anderen Inhaltsstoff verabreicht, z.B. Lachs anstelle von Hühnchen. Wenn die Allergiesymptome nach einigen Wochen abnehmen, kann dies darauf hindeuten, dass die Futtermittelallergie durch einen bestimmten Inhaltsstoff verursacht wird. Wenn die Symptome jedoch weiterhin bestehen oder sogar schlimmer werden, kann dies ein Anzeichen für eine andere Art von Allergie sein, z.B. eine Inhalationsallergie oder eine Umweltallergie.

Behandlung einer Futtermittelallergie

Die Behandlung einer Futtermittelallergie bei Katzen hängt von der Schwere der Symptome ab. In leichten Fällen kann die Behandlung einfach darin bestehen, das Futtermittel zu wechseln und die Symptome mit Medikamenten zu behandeln. Bei schwereren Fällen kann eine stationäre Behandlung notwendig sein, bei der die Katze unter ärztlicher Aufsicht steht und eine spezielle Ernährung bekommt.

Schwere Fälle von Futtermittelallergien können dazu führen, dass eine Immuntherapie notwendig wird. Bei dieser Behandlung wird das Tierarztteam das Allergen identifizieren und dann ein Serum herstellen, das dem Tier unter die Haut gespritzt wird. Die Dosis wird dann langsam erhöht, bis die Katze immun gegen das Allergen ist. Die Immuntherapie kann mehrere Monate bis zu ein paar Jahren dauern und ist nicht für alle Katzen geeignet.

Allergiefutter für Katzen: Sinnvoll oder nicht?

Die Frage, ob Allergiefutter für Katzen Sinn macht, ist nicht ganz einfach zu beantworten. Zunächst einmal hängt es davon ab, ob Deine Katze überhaupt an einer Futtermittelallergie leidet.

In den meisten Fällen wird empfohlen, dass Katzen mit Futtermittelallergien auf hypoallergenes Futter umgestellt werden. Dabei handelt es sich um ein spezielles Futter, das hergestellt wird, um Allergien gegen bestimmte Inhaltsstoffe zu vermeiden.

Hypoallergenes Futter für Katzen gibt es in der Regel als Dosenfutter und Trockenfutter. Welche Art von Futter für Deine Katze am besten geeignet ist, hängt von den Symptomen ab, spreche am besten Deinen Tierarzt auf dieses Thema an.

Allergiefutter für Katzen ist also durchaus sinnvoll, wenn Deine Katze tatsächlich an einer Futtermittelallergie leidet. Auch wenn die Umstellung auf eine neue Art von Futter nicht immer einfach ist, kann es Deiner Katze in vielen Fällen helfen, die Symptome der Allergie zu lindern und ein gesünderes und glücklicheres Katzenleben zu führen.

Hypoallergenes Futter für Katzen mit Allergien ist eine großartige Möglichkeit, die kleinen Fellnasen zu ernähren, die an verschiedenen Arten von Allergien leiden. Dieses Futter ist hypoallergen und eliminiert die Hauptallergene, die Katzen normalerweise haben. Es gibt viele verschiedene Arten von allergenfreien Futtermitteln für Katzen, die alle ihre eigenen Vorteile haben. Zusammen mit einer guten allergenfreien Ernährung sind auch andere Behandlungsmöglichkeiten wie die Verwendung von Antihistaminika oder der Besuch eines Tierarztes erforderlich, um eine komplette allergische Reaktion zu vermeiden.

Hypoallergenes Futter für Katzen ist in der Regel etwas teurer als herkömmliches Futter, aber es lohnt sich, in das Futter zu investieren. Damit sorgst Du nicht nur für die Gesundheit Deiner Katze, sondern vermeidest auch teure Tierarztbesuche.

Vorteile eines hypoallergenen Futters

Einige der Hauptmerkmale eines hypoallergenen Futters für Katzen sind:

  • Nur eine Proteinquelle (oft eine exotische)
  • Getreidefrei
  • Für empfindliche Katzen geeignet
  • Ohne Soja und Mais
  • Kommt mit einer Reihe verschiedener Geschmacksrichtungen

Das Wichtigste in Kürze

Eine Futtermittelallergie bei Katzen kann durch eine Unverträglichkeit oder eine Allergie gegen bestimmte Bestandteile in ihrem Futter verursacht werden.Die Diagnose einer Futtermittelallergie kann durch einen Allergietest beim Tierarzt gestellt werden. Die Behandlung besteht in der Umstellung auf ein hypoallergenes Futter und in der Behandlung der Symptome mit Antihistaminika und Corticosteroiden.

Hypoallergenes Futter ist eine Art von Futtermittel, das speziell für Katzen mit Futtermittelunverträglichkeiten oder Futtermittelallergien entwickelt wurde. Futtermittelunverträglichkeiten und Futtermittelallergien sind häufige Probleme bei Katzen. Futtermittelunverträglichkeiten können verschiedene Symptome verursachen, einschließlich Erbrechen, Durchfall, Erkrankungen der Haut und des Verdauungstrakts. Futtermittelallergien können zu Juckreiz, Haarausfall, Hautausschlägen und anderen Symptomen führen. Die meisten Futtermittelunverträglichkeiten und Futtermittelallergien sind auf ein bestimmtes Protein in der Katzenfutter zurückzuführen. Das hypoallergene Futter enthält keine oder nur sehr wenige von den allergieauslösenden Proteine.

FAQ zum Thema Futtermittelallergie

Welche Symptome hat eine Futtermittelallergie?

Futtermittelunverträglichkeiten können verschiedene Symptome verursachen, einschließlich Erbrechen, Durchfall, Erkrankungen der Haut und des Verdauungstrakts. Futtermittelallergien können zu Juckreiz, Haarausfall, Hautausschlägen und anderen Symptomen führen.

Welche Ursachen hat eine Futtermittelallergie?

Futtermittelallergien werden häufig durch Proteine verursacht, die in der Nahrung vorkommen, z.B. Fleisch, Eier, Soja oder Milchprodukte. Die allergische Reaktion wird durch das Immunsystem ausgelöst, wenn es mit den Proteinen in Berührung kommt. Futtermittelallergien können auch durch Chemikalien, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder Lockstoffe in der Nahrung verursacht werden.

Quellen

Futtermittelallergie bei Katzen – zooplus.de
Allergie bei Katzen – purina.de
Futtermittelallergie und -unverträglichkeit bei Katzen – kattovit.com

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