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Rosinen – giftiges Futter für Hunde!

Viele Menschen lieben Rosinen und Weintrauben und sind sich nicht im Klaren, dass diese für viele Hunde sehr giftig sind und im schlimmsten Fall zum Tod führen können. Wie sich eine Vergiftung bemerkbar macht und wie diese behandelt wird, erfährst Du hier.

Warum dürfen Hunde keine Rosinen fressen?

Hunde dürfen auf keinen Fall Rosinen oder Weintrauben essen, da diese oft eine Vergiftung bei ihnen auslösen. Was genau zu der Vergiftung führt, ist allerdings noch nicht geklärt. Dass die Vergiftungen durch Spritzmittel oder anderen chemischen Mitteln ausgelöst werden, konnte jedoch bereits ausgeschlossen werden.

Welche Mengen an Rosinen ist giftig für Hunde?

Bei Rosinen kann es ab nur 2,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht zu einer Vergiftung kommen. Bei Weintrauben liegt die, eine Vergiftung auslösende, Menge bei 10 bis 30 Gramm. Daher können, vor allem bei kleinen und jungen Hunde, schon kleinste Mengen eine große Gefahr darstellen.

Symptome einer Vergiftung

Bei einer Vergiftung durch Rosinen oder Weintrauben kann es zu folgenden Symptomen kommen:

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Dehydration
  • Appetitlosigkeit
  • Schwäche
  • Apathie
  • Probleme beim Wasserlassen
  • erhöhter Kalziumgehalt

Im schlimmsten Fall kann die Vergiftung lebensbedrohlich sein und zu einem Nierenversagen führen. Beim Verzehr einer kleineren Menge an Rosinen oder Trauben, kommt es meist zu keinen Symptomen.

Was tun, wenn der Hund Rosinen gefressen hat?

Nicht bei allen Hunden löst der Verzehr von Rosinen oder Weintrauben eine Vergiftung aus. Wovon dies abhängig ist, ist jedoch noch nicht geklärt. Jedoch solltest Du, wenn Du Deinen Hund beim Fressen erwischt hast, in jedem Fall einen Tierarzt aufsuchen, da die Symptome nicht direkt nach dem Verzehr auftreten müssen und so direkt gehandelt werden kann. Vor allem bei Welpen und kleinen Hunden ist ein sofortiges Handeln wichtig.

Der Tierarzt wird anschließend dafür sorgen, dass sich der Hund erbricht. Weiterhin kann die Einnahme von Aktivkohle helfen, da diese an die Früchte bindet. Anschließend sorgt der Tierarzt dafür, dass ein Nierenversagen verhindert wird. Bei einer schweren Vergiftung ist eine aggressive Flüssigkeitstherapie notwendig. Auch eine Diurese kann erforderlich sein, da sie den Urinabsatz fördert. Der Hund muss die ersten Tage streng überwacht werden und häufig stationär aufgenommen werden, da die Blutwerte regelmäßig kontrolliert werden müssen und er Infusionen bekommen muss. Manche Praxen raten auch zu einer kostenintensiven Hämodialyse oder Peritonealdialyse.

Verhindere unbedingt, dass Dein Hund Rosinen frisst!

Nicht selten führen Rosinen oder Weintrauben zum Tod bei Hunden. Daher solltest Du unbedingt verhindern, dass Dein Tier diese frisst. Stelle Rosinen oder Weintrauben also immer an einen Ort, an den Dein Hund nicht gelangen kann. Falls es Deinem Liebling doch mal gelingen sollte, die Nahrungsmittel zu fressen, solltest Du umgehend einen Tierarzt aufsuchen, damit die eventuelle Vergiftung behandelt werden kann bzw. damit sofort eingegriffen werden kann, wenn Dein Hund erste Symptome einer Vergiftung zeigt.

FAQ: Dürfen Hunde Rosinen fressen?

Sind Rosinen giftig für Hunde?

Für viele Hunde sind Rosinen und Weintrauben sehr giftig und können sogar zum Tod führen.

Sind Rosinen für alle Hunde giftig?

Rosinen und Weintrauben sind nicht für alle Hunde giftig. Während manche Hunde lebensgefährliche Symptome bekommen, haben andere Hunde gar keine Symptome. Voran dies liegt, ist noch nicht geklärt.

Sind Rosinen oder Weintrauben giftiger für Hunde?

Rosinen sind giftiger für Hunde als Weintrauben. Bereits eine Menge von 2,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht kann eine Vergiftung auslösen.

Quellen

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