Katzen – was sie nicht fressen sollten

Für Katzen giftige Nahrungsmittel

Auch wenn es manchmal verlockend erscheint, dem kleinen Stubentiger etwas zu kochen, oder ihm/ihr ein wenig von für Menschen gemachten Süßigkeiten zu geben – tun Sie dies bitte nur, wenn Sie absolut sicher sind, das Ihr Vierbeiner dies auch verträgt.
Nicht nur das Verdauungssystem von Katze, Hund und Co. unterscheidet sich nämlich deutlich von dem des Menschen. Was für uns lecker ist, kann für unseren Liebling schnell gefährlich sein.

Sehr giftig für Katzen sind z.B. ätherische Öle (u.a. Teebaumöl), Knoblauch, Zwiebeln, Obstkerne, Weintrauben, Rosinen, Kakao / Schokolade, Kaffee und Tabak.
Kaffee, Cola, Tee, Alkohol, Auberginen, Avocado, Erdnüsse,  Hülsenfrüchte, rohe Kartoffeln, Macadamianüsse und Xylit (Süßstoff) sind weitere giftige Lebensmittel oder Stoffe für Stubentiger. Beachten Sie bitte, dass die Liste nicht vollständig ist. Weitere Informationen kann Ihnen u.a. Ihr Tierarzt geben. Bei Vergiftungssymptomen wie Atemnot, Blindheit, Gleichgewichts- oder Bewusstseinsstörungen, Krämpfen, Zittern, Fieber etc. sollte dieser auch schnellstmöglich konsultiert werden. Diese Symptome können aber auch andere Ursachen haben als eine Vergiftung.

Die Katze selbst durch kulinarische Kreationen (mit verträglichen Inhaltsstoffen!) zu verwöhnen mag an sich eine gute Idee sein. Jedoch sollte dies wenn dann überhaupt nur selten geschehen. Katzen stellen besondere Anforderungen an ihre Ernährung. Um gesund und vital zu bleiben sind sie auf eine bestimmte Nährstoffversorgung angewiesen.

Finger weg heißt es auch bei Medikamenten. Für Menschen entwickelte Medikamente haben oftmals ganz andere Auswirkungen auf Tiere.  Eine gut gemeinte Paracetamol bei einer lädierten Pfote endet in schweren oder tödlichen Vergiftungen. Insbesondere aber nicht nur die bekannten Schmerzmittel sind toxisch für Haustiere. Gehen Sie bei gesundheitlichen Problemen bitte zum Tierarzt, dieser kann Ihnen für Haustiere geeignete Arzneimittel anbieten.

Lernen Sie Ihren Stubentiger kennen und informieren Sie sich bei fachkundigen Stellen – für eine gesunde und vitale gemeinsame Zeit.

Hinweis: die Informationen in diesem Beitrag erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind ohne Gewähr.

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